Influee Alternative: UGC Creator direkt finden
Influee ist ein Marktplatz mit Pflicht-Abo: Die Abwicklung läuft über die Plattform. UGC VZ ist ein kostenloses Verzeichnis — du bekommst die Kontaktdaten der Creator und verhandelst direkt, ohne Plattformgebühr. Welche Variante besser passt, hängt davon ab, wie viel Abwicklung du abgeben willst.
Influee und UGC VZ im Vergleich
| Kriterium | UGC VZ (wir) | Influee |
|---|---|---|
| Kosten für Brands | kostenlos Quelle | Abo $229 / $529 / $999 pro Monat, zzgl. 10 % Marketplace-Fee, zzgl. Creator-Honorar Quelle |
| Provision / Gebühr | keine Quelle | 10 % Marketplace-Fee auf Creator-Zahlungen Quelle |
| Direkter Creator-Kontakt | Ja, Kontaktdaten der Creator Quelle | Nein, Abwicklung über die Plattform Quelle |
| Creator im Pool | 470+ (DACH, kuratiert) Quelle | 140.000+ weltweit, 10.000+ in Deutschland Quelle |
| Märkte | DACH Quelle | 24 Länder Quelle |
Stand: 14.08.2026. Alle Angaben stammen von den Websites der Anbieter. Der Link „Quelle" hinter jedem Wert führt auf die Anbieterseite, auf der dieser Wert steht; das Prüfdatum steht im Titel des Links. „nicht öffentlich" heißt, dass der Anbieter dazu keine Angabe veröffentlicht — wir schätzen keine Werte.
Wann Influee die bessere Wahl ist
Brands mit hohem, kontinuierlichem Content-Volumen und internationalen Märkten, für die sich ein Monatsabo rechnet.
- Mit über 140.000 Creatorn der mit Abstand größte Pool im Vergleich
- In 24 Ländern verfügbar, dadurch für internationale Kampagnen geeignet
- KI-Videoeditor mit automatischen Untertiteln in 65 Sprachen
Wann UGC VZ besser passt
Brands, die Creator direkt ansprechen, selbst verhandeln und ohne Zwischenstelle zusammenarbeiten wollen.
- Kostenlos, keine Plattform- oder Vermittlungsgebühr
- Direkte Kontaktdaten der Creator statt Kommunikation über eine Plattform
- 470+ kuratierte Creator im deutschsprachigen Raum
Fairerweise: Der Creator-Pool von Influee ist deutlich größer als unser kuratiertes Verzeichnis, und wir übernehmen weder Verträge noch Zahlungsabwicklung. Wer das braucht, ist bei Influee besser aufgehoben.
Preisstruktur im Detail
Influee weist seine Kosten in mehreren Bausteinen aus. Auf der Preisseite steht: Abo $229 / $529 / $999 pro Monat, zzgl. 10 % Marketplace-Fee, zzgl. Creator-Honorar. Diese Bausteine muss man zusammen betrachten, sonst rechnet man sich das Modell schön.
Der erste Baustein ist eine laufende Kostenposition. Ein Abo fällt monatlich an, unabhängig davon, wie viele Videos in diesem Monat entstehen. Für die Budgetplanung heißt das: Die Kosten pro Video hängen an der Menge. Wer im Monat zwanzig Videos abruft, verteilt das Abo auf zwanzig Videos. Wer eines abruft, trägt es allein. Ein Abomodell belohnt kontinuierliche Produktion und bestraft Pausen — genau umgekehrt zu einem Preis pro Stück.
Der zweite Baustein ist die Vermittlungsgebühr: 10 % Marketplace-Fee auf Creator-Zahlungen. Sie skaliert mit dem, was du an Creator zahlst, nicht mit dem Abo. Der dritte Baustein ist das Creator-Honorar selbst, das im Abo nicht enthalten ist. Die auf der Influee-Startseite beworbenen „ab 76 €" beziffern diesen dritten Baustein — den Creator-Anteil, nicht den Gesamtpreis. Solche Verkürzungen sind der Grund, warum in unserer Tabelle jeder Wert auf die Anbieterseite verlinkt, auf der er steht.
Ein praktischer Hinweis zur Währung: Die Abopreise sind in US-Dollar ausgewiesen. Wer in Euro budgetiert, plant also zusätzlich mit einem Wechselkurs. Wir rechnen ihn hier bewusst nicht um — der Kurs ändert sich, die Anbieterangabe nicht.
Bei UGC VZ existiert keiner dieser Bausteine: kein Abo, keine Gebühr, nur das Honorar, das du direkt mit dem Creator vereinbarst. Die Nutzung ist kostenlos. Das ist kein Qualitätsurteil über Influee, sondern ein anderes Geschäftsmodell: Dort bekommst du laut Anbieterangaben die Abwicklung, einen KI-Videoeditor und einen Pool von 140.000+ weltweit, 10.000+ in Deutschland — Leistungen, die ein Verzeichnis nicht erbringt.
Quelle für die Preisangabe zu Influee: https://influee.co/pricing, geprüft am 14.08.2026.
Direktkontakt oder Abwicklung über die Plattform
Influee ist auf Volumen und Reichweite gebaut: 140.000+ weltweit, 10.000+ in Deutschland Creator, 24 Länder, dazu ein KI-Videoeditor mit automatischen Untertiteln in 65 Sprachen. Wer so etwas einsetzt, kauft nicht einzelne Videos, sondern eine Produktionsstrecke. Und die läuft über die Plattform — einen direkten Creator-Kontakt gibt es laut Anbieterangabe nicht.
Bei UGC VZ endet unsere Rolle beim Kontakt: Du bekommst die Kontaktdaten der Creator, die du ausgewählt hast. Was danach passiert, ist eine Vereinbarung zwischen dir und dem Creator, an der wir nicht beteiligt sind. Am deutlichsten wird der Unterschied bei den Nutzungsrechten. In einem internationalen Setup willst du wissen, in welchen Märkten und wie lange du ein Video schalten darfst. Im Direktkontakt vereinbarst du das pro Creator und pro Kampagne.
Ähnlich bei der Abrechnung: Ein Abo plus Gebühr erzeugt einen Ansprechpartner und eine Kostenstelle. Direktverträge erzeugen so viele Rechnungen, wie du Creator beauftragst. Bei drei Creatorn pro Quartal fällt das nicht auf. Bei dreißig pro Monat ist es ein Prozess, den jemand im Team betreuen muss — und dieser Aufwand gehört ehrlicherweise in jede Kostenrechnung, die eine Plattformgebühr mit „kostenlos" vergleicht.
Und der Fall, den niemand plant: Es wird nicht geliefert, oder das Ergebnis passt nicht zum Briefing. Im Plattformmodell gibt es eine Instanz, an die du dich wendest. Im Direktmodell gibt es sie nicht. Deshalb gehören Liefertermin, Abnahmekriterien und Zahlungszeitpunkt schriftlich in die Vereinbarung, bevor gedreht wird. Das ist kein Misstrauen, sondern die Arbeit, die eine Plattform sonst für dich erledigt.
Was du vor der Buchung klären solltest
Bevor du dich für ein Modell entscheidest — Abo, Preis pro Video oder Direktkontakt —, klär die folgenden Punkte. Sie entscheiden häufiger über die Gesamtkosten als der beworbene Einstiegspreis.
- Rechne die Fixkosten auf die Menge um: Teile alles, was monatlich unabhängig vom Auftrag anfällt, durch die Videos, die du realistisch abrufst — nicht durch die, die du dir vornimmst.
- Trenne die Kostenarten: Grundgebühr, Vermittlungsgebühr und Creator-Honorar sind drei Dinge. Ein beworbener Einstiegspreis meint oft nur eines davon.
- Nutzungsrechte: Welche Kanäle, welche Laufzeit, welche Länder — und was kostet eine Verlängerung, wenn ein Video gut läuft?
- Sprache und Markt: Wird in der Zielsprache produziert oder nachträglich untertitelt? Für den deutschsprachigen Raum ist das ein spürbarer Unterschied in der Wirkung.
- Bindung: Zu welchem Zeitpunkt endet eine laufende Vertragsbindung, wenn eine Kampagne pausiert oder das Budget gekürzt wird?
- Exklusivität: Darf derselbe Creator parallel für ein Wettbewerbsprodukt drehen?
Wofür UGC VZ nicht die richtige Wahl ist
Beim Skalieren kann UGC VZ nicht mithalten. 470+ (DACH, kuratiert) stehen 140.000+ weltweit, 10.000+ in Deutschland gegenüber, und wir haben weder einen Videoeditor noch automatische Untertitel in 65 Sprachen. Unser Verzeichnis deckt DACH ab, nicht 24 Länder.
Wir übernehmen außerdem keine Verträge, keine Zahlungsabwicklung und keine Kontrolle des gelieferten Materials. Wenn dein Prozess darauf angewiesen ist, dass eine Plattform Briefing, Auswahl, Rechte und Zahlung bündelt, ist ein Marktplatz die richtige Wahl — nicht ein Verzeichnis.
Wer regelmäßig hohe Stückzahlen in mehreren Ländern produziert, sollte deshalb ehrlich rechnen: Ab einer gewissen Menge ist eine laufende Gebühr billiger als die Arbeitszeit, die Koordination im Direktmodell kostet. Für Briefing, Vertrag und Koordination kannst du bei UGC VZ optional Unterstützung anfragen; Voraussetzung für die kostenlose Nutzung ist das nicht.
Fazit
Wenn du kontinuierlich viel Content in mehreren Märkten produzierst, die Abwicklung abgeben willst und der größte Pool im Vergleich für dich zählt, ist Influee dafür gemacht. Ein Abomodell rechnet sich, sobald es sich auf genug Videos verteilt.
Wenn du im deutschsprachigen Raum einzelne Kampagnen fährst, keine monatlich wiederkehrenden Kosten tragen willst und lieber direkt mit Creatorn sprichst, passt ein kostenloses Verzeichnis besser. Brands, die Creator direkt ansprechen, selbst verhandeln und ohne Zwischenstelle zusammenarbeiten wollen.
Häufige Fragen
Was kostet Influee wirklich?
Die Startseite wirbt mit UGC-Videos „ab 76 €". Das ist der Creator-Anteil. Laut Preisseite kommt ein Pflicht-Abo von $229, $529 oder $999 pro Monat hinzu, dazu eine Marketplace-Fee von 10 % auf die Creator-Zahlungen. Die Creator-Honorare sind im Abo nicht enthalten. Stand: 14.08.2026.
Gibt es eine Influee-Alternative ohne Monatsabo?
UGC VZ verlangt weder Abo noch Provision — es ist ein kostenloses Verzeichnis, über das du Creator direkt kontaktierst. Auch Speekly kommt ohne Abo aus und rechnet pro Video ab.
Wie viele deutsche Creator hat Influee?
Influee gibt über 10.000 Creator in Deutschland an, bei 140.000+ weltweit. Das ist deutlich mehr als das kuratierte Verzeichnis von UGC VZ mit 470+ Creatorn im DACH-Raum.
Wann lohnt sich Influee gegenüber UGC VZ?
Wenn du regelmäßig viel Content in mehreren Ländern produzierst und die Abwicklung samt Nutzungsrechten und Videoschnitt an eine Plattform abgeben willst. Bei einzelnen Kampagnen im DACH-Raum trägt das Monatsabo diese Kosten nicht.
Weitere Vergleiche
Methodik: Alle Angaben stammen von den öffentlich zugänglichen Websites der Anbieter, zuletzt geprüft am 14.08.2026. Wo ein Anbieter keine Preise veröffentlicht, steht „nicht öffentlich" statt einer Schätzung. UGC VZ ist unser eigenes Angebot — diese Seite ist damit kein neutraler Test, sondern ein Vergleich aus Anbietersicht mit belegten Zahlen.