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UGC Portfolio: So überzeugst du Brands in 7 Schritten

Gorden WübbeÜberarbeitet: 3 Min. Lesezeit

Das Wichtigste für deinen nächsten Schritt

Ein UGC-Portfolio zeigt ausgewählte Arbeitsproben, deinen Content-Stil und dein Angebot. Eine eigene Website oder viele Follower sind dafür nicht nötig.

  • Zeige 3–5 passende Arbeitsproben mit kurzem Kontext.
  • Beschrifte selbst erstellte Übungsarbeiten eindeutig.
  • Prüfe, ob Brands die Links ohne Anmeldung öffnen können.
Dein Portfolio im Creator-Profil zeigen
UGC Portfolio: So überzeugst du Brands in 7 Schritten

Ein gutes UGC-Portfolio macht dein Angebot schnell verständlich: Was produzierst du, für welche Produkte passt dein Stil und wie sehen deine Arbeiten aus? Du brauchst dafür keine große Reichweite und nicht zwingend eine eigene Website. Entscheidend sind passende Beispiele und leicht zugängliche Links.

1. Entscheide, welche Aufträge du suchst

Wähle zunächst Themen und Formate, die du anbieten kannst: etwa Food-Produktdemos, Beauty-Tutorials oder deutschsprachige App-Erklärungen. Dein Portfolio muss nicht jedes denkbare Thema abdecken. Es soll Brands zeigen, wofür sie dich konkret anfragen können.

2. Wähle passende Arbeitsproben

Starte mit drei bis fünf sorgfältig ausgewählten Beispielen. Diese Anzahl ist eine praktische Empfehlung, keine Marktvorgabe. Zeige unterschiedliche Stärken wie eine verständliche Produktdemo, einen guten Einstieg oder eine überzeugende Erklärung. Ein Foto und reine Follower-Zahlen ersetzen keine Arbeitsprobe.

Du hast noch keine Kundenprojekte? Erstelle eigene Übungsarbeiten mit Produkten, die du bereits hast. Kennzeichne sie als selbst initiierte Arbeitsprobe und erwecke nicht den Eindruck einer bezahlten Zusammenarbeit.

3. Gib jeder Arbeit kurzen Kontext

Ergänze je Beispiel Thema, Format und deinen Beitrag. Ein kurzer Satz genügt: „Selbst initiierte Produktdemo, Konzept, Dreh und Schnitt von mir.“ Wenn du Ergebnisse nennst, nutze ausschließlich belegbare Daten und erkläre ihren Kontext. Ohne Zugriff auf Kampagnendaten ist eine ehrliche Beschreibung besser als ein erfundener Performance-Wert.

4. Stelle dein Angebot verständlich dar

Nenne Sprachen, bevorzugte Formate und die Leistungen, die du übernehmen kannst. Erkläre bei einer Preisvorstellung, worauf sie sich bezieht. Dreh und Schnitt, zusätzliche Versionen und Nutzungsrechte können unterschiedliche Bestandteile eines Angebots sein. Eine Profilangabe ersetzt kein verbindliches Projektangebot.

5. Prüfe die Links auf dem Smartphone

Eine Website, ein Canva-Portfolio oder ein freigegebener Ordner kann funktionieren. Öffne den Link ohne Anmeldung oder in einem privaten Browserfenster. Prüfe, ob Videos abspielbar sind und ob niemand erst Zugriff beantragen muss. Zeige nur Arbeiten, die du öffentlich präsentieren darfst.

6. Verknüpfe Portfolio und Creator-Profil

Hinterlege Portfolio-Links zusammen mit Themen, Formaten, Region und Preisvorstellung in deinem kostenlosen UGC-VZ-Profil. Brands können diese Angaben und Arbeitsproben vor einer Kontaktanfrage ansehen. Die Registrierung garantiert keine Aufträge; sie macht dein Angebot bei passenden Suchanfragen sichtbar.

7. Halte deine Auswahl aktuell

Tausche schwächere Beispiele aus, wenn du bessere Arbeiten hast. Entferne kaputte Links und passe dein Angebot an, wenn sich Formate oder Preise ändern. Eine kleine, aktuelle Auswahl ist leichter zu beurteilen als eine unübersichtliche Sammlung.

Checkliste vor dem Teilen

  • Ist auf den ersten Blick klar, welche Videos du anbietest?
  • Sind Arbeitsproben erreichbar und für die Veröffentlichung freigegeben?
  • Sind Übungsprojekte und tatsächliche Kundenarbeiten unterscheidbar?
  • Sind Preise und Ergebnisse mit ausreichend Kontext beschrieben?

Häufige Fragen

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Ein gut strukturiertes, öffentlich erreichbares Portfolio kann auch über Canva, eine Videoseite oder einen freigegebenen Ordner funktionieren. Prüfe die Links ohne Anmeldung.

Was zeige ich ohne Kundenprojekte?

Zeige selbst erstellte Übungsarbeiten und kennzeichne sie eindeutig. Behaupte keine Zusammenarbeit mit der gezeigten Marke.

Sind viele Follower notwendig?

Für die Produktion von UGC sind Arbeitsproben und passende Fähigkeiten entscheidend. Wenn zusätzlich eine Veröffentlichung auf deinem Account gewünscht ist, kann Reichweite relevant werden.

Bereit für die ersten Anfragen?

Leg ein kostenloses Profil mit Arbeitsproben, Themen, Formaten und Preisvorstellungen an. So können Marken dein Angebot prüfen und dich direkt anfragen. Ein Profil garantiert keine Aufträge.